Vita und mehr

Über mich: Sammlerin, Sucherin. Wandlerin. Und Wandel Sichtbar-Macherin. Besessen von Details und von den kleinen Dingen. Verbinderin von Kulturen, begeistert von Sprachen. Lernerin, Staunerin, Mutter. Getrieben von Neugierde.

Akademikerin, aber in der Kunst nach herkömmlichen Kriterien Autodidaktin. Eine gute Mischung: Offenheit und Frische gepaart mit Wissen, Standards, Regeln und Erfahrung.

Über meine Kunst: Indem ich Normales und Übersehenes in den Mittelpunkt stelle und Dinge in neuen Kontext setze, wird Absurdes erkenn- und Übersehenes wahrnehmbar. Dadurch, dass ich vermeindlich Gleiches aufreihe, werden Unterschiede sichtbar. Dadurch stellen sich Fragen – wie von allein.

Ich stelle Vieles in die Kreisform. Kein Anfang, kein Ende. Symbol allen Lebens. Viele meiner Kreise nicht mittig angeordnet, denn so einiges ist aus der Mitte geraten. Kritisch. Nach vielen Ausflügen in diverse Materialien und Formen bin ich bei der Art zu arbeiten angelangt, bei der ich mich zuhause fühle. Und komme hiermit meinen künstlerischen Anfängen wieder nahe. Also offenbar auch auf meinem persönlichen Weg wichtig: der Kreis.

Über meinen Weg: Es ist das tiefe Eintauchen in andere Kulturen, das meinen Blick auf  Details und die Natur gelenkt hat. Jahrelanger Aufenthalt in Japan. In Kalifornien, Spanien und Palau. In Thailand und Sri Lanka. Andere Natur und neuer Umgang mit ihr. All das hat mich tief geprägt.

Der Sprung von Tokyo, einer der größten und schrillsten Städte der Welt, zunächst in das schwermütig-beschauliche Goslar im düsteren Harz vertiefte meine künstlerische Auseinandersetzung mit Welt und Umwelt und dort begann meine Arbeit, Zusammenhänge zu suchen.

Es sind auch diese räumlichen Sprünge in meinem Leben, die mich auf die Spur des überall gegenwärtigen Wandels gebracht haben. Wandel, der notwendig ist für Wachstum und Entwicklung, der immer und überall präsent ist. Der zu uns gehört wie das Atmen, der uns aber vielmehr verunsichert – ein faszinierendes Rätsel.

Jetzt zuhause vor den Toren Hamburgs. Wandel auch in meinem Leben: das erste Mal sesshaft, Wurzeln geschlagen. 

ENGLISH

By giving things of every day life and things that are usually overlooked a stage and by putting things into a new context, details become visible and absurdities become obvious. Things usually being overlooked are not overlooked anymore. By arranging (presumably) identical things next to each other, differences become visible.

I love the circle. No beginning, no end. But very often the circle is not in the center, since I feel that so much is not centered anymore. After having experienced with many materials and shapes, I have come to a place in my art where I feel at home. And at the same time I come close to my earliest beginnings in art. So probalby also in my personal path: the circle.

It might be my diving deep into other cultures that shaped my view on details and nature. Many years living in other countries (especially Japan, but also California, Spain, Palau, Thailand, Sri Lanka), close experiences with different nature and seeing people´s varying ways of treating it, all that had a strong effect on me.

In art I am self taught. Moving from Tokyo, one of the largest and craziest cities of the world, to Goslar, a gloomy and lame little town in the dark Harz mountains, made me contemplate on nature and environment. It was there that I began to look for correlations.

It might have been these spacial jumps in my life that made me realize transitions. The fact that nothing ever stays the same. Transition is necessary for growth and development, it is part of life, and it should natural to us as breathing is, but it rather scares us and makes us hang on. A riddle that fascinates me.

Nowadays at home right outside of Hamburg in the North of Germany

Foto: Mathias Mensch

Ausstellungen, Kunstmessen, Veranstaltungen:

27. August – 8. Oktober 2023
Stipendiatin des Künstlerhauses Hooksiel;
mehrwöchiger Arbeitsaufenthalt, Veranstaltungen und Einzelausstellung; Wangerland, Hooksiel

Frühjahr 2023
Beelitz Heilstätten is Art; 
Ausstellung gemeinsam mit Frederik Poppe

November 2022 – Januar 2023
Villa Blunk;
Einzelausstellung, Wriezen (bei Berlin)

12. August – 28. August 2022
Zeit – perspektivisch;
Ausstellung in Beelitz Heilstätten, gemeinsam mit Frederik Poppe

12. November – 14. November 2021
26. Kunstmesse Frauenmuseum Bonn

02. Oktober 2021 – 06. März 2022
Papier Global V, Deggendorf, Triennale organisiert von Stadtmuseum und Handwerksmuseum

November 2019 – Dezember 2021:
Galerie Anne Zimmer, Hamburg (Neustadt)

Mai – Dezember 2021
Galerie bis ans meer,
Rerik (Ostsee)

05. Oktober – 08.Oktober 2021
Live. Love. Create Summit 2021, online Kongress:
Dozentin für Wabi Sabi und Podcast-Produzentin

07. September – 17. Oktober 2021
Approach, Toyota City (JAPAN), Toyota City Folk Crafts Museum

09. Juli 2021 – 30. Juni 2022
100 Blickwinkel, Millerntorstadion, Hamburg

03. Juli – 05. Juli 2020 (wg. Corona abgesetzt)
Millerntorgallery, Millerntorstadion, Hamburg

13. März – 15.März 2020 (wg. Corona abgesetzt)
HanseArt Kunstmesse,  MuK Musik und Kongresshalle Lübeck

04. November – 13. Dezember 2019
Galerie Esfandiary,  Dorette-von-Stern-Straße 11, Lüneburg

26. / 27. Oktober 2019
altonale Kunstherbst, Henkel/Schwartzkopff-Gelände, Hohenzollernring 127, Hamburg Ottensen

 

Mitgliedschaften:

Seit Februar 2022

ETN-Mitglied – European Textile Network. Meine ETN-Galerie findest du hier.

Seit Juli 2020:
IAPMA-Mitglied – International Association of Hand Papermakers and Paper Artists.
Meine IAPMA-Galerie findest du hier.

Veröffentlichungen / Publications:

seit April 2021: Herausgeberin von Atelier-Talk – dem Podcast mit Gesprächen zu Kunst und Kreativität; gemeinsam mit Fotografin Nina Gebke.

in: Kunstblog „Ich liebe Kunst“: ausführlicher Artikel zu meinen Arbeiten, Beweggründen und mehr: Stephanie Hüllmann – die Ästhetik des Wandels; 07. Dezember 2021

in: IAPMA Bulletin 60: „POWER, Herausgeber: IAPMA; Bulletin Nr. 60, 2020-2021, S. 31 (Studio und Schwerpunkte) und S. 50 („The Power of Art„):
Beiträge über mein Studio, meine Schwerpunkte und über meine Arbeit zum 10-jährigen Bestehen der Millerntor Gallery in Hamburg.

in: Podcast „Authentic Obsessions„, 1. Dezember 2020
Ein circa 70-Minuten Interview zu meiner Kunst, meinen Hintergründen und mir.

in: Instagram-Takeover des „Millerntor Gallery Accounts„, 15.11.2020 (ganztägig):
Vorstellung meiner Arbeitsweise, meiner Kunst, dessen was mir wichtig ist; abgespeichert als „Highlight #8.

in:Bluebee Magazin“, Herausgeber: Bluebee-Gallery, Großbritannien; Ausgabe November 2020 „Hyacinth“, S. 60-61:
Beitrag über die Ideen hinter meiner Kunst anhand der Arbeit „Ein Tag am Strand.

mit: Verlag „Save the Oceans“ und „Viva con Agua„: meine Zeichnung „Diatom III“ als Titelbild von Notizbuch; Juli 2020:
Zu Hintergrundinformationen dieser Aktion, die den Verlag unterstützt und Spenden für Wasserprojekte sammelt, hier ein Blog-Beitrag.

in: „Künstlerportraits“ von Mathias Mensch, Dezember 2019.
Interview zu meinem Stil, meinen Vorbildern und meinem Motto.

in:Sew Somerset“, Herausgeber: Stampington-Verlag, USA; Sommerausgabe 2018:
Beitrag über die technischen und inhaltlichen Hintergründe meiner „TeaDreams“.

in:Artists of Social Media“, Herausgeber: Thirty5Eleven, Megan Bauer, USA; 2017:
Beitrag über meine „TeaDreams“ und Hintergründe über meine künstlerische Arbeit.

REFERENZEN / andere über meine Kunst:

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“. (Heraklit)
Die Ästhetik des Wandels der bildenden Künstlerin Stephanie Hüllmann
Elegant, feinfühlig, sensibel, ästhetisch – das sind Attribute, die für die Kunstwerke von Stephanie Hüllmann passend sind. Sie beschreiben viel und dennoch nicht annährend das, was die Kunstwerke so eindrucksvoll macht. […]“   Der ganze Text: hier.
Dr. Susanne Schieble (Literaturwissenschaftlerin, Dozentin, Autorin und Präsidentin der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Hannover Chado-Kai e.V) im Juli 2021