„Die weltpolitische Lage in diesem Jahr hat mir oft die Sprache verschlagen. Es war für mich immer wieder eine unruhige, teils sehr bedrückende Zeit, in der sich Leichtigkeit schwer einfangen lässt“ – so hatte ich im vergangenen Jahr meinen Jahresrückblick begonnen. In der Tat passt dieser Anfang auch zu meinem Jahresrückblick auf das Jahr 2025. Aber eines ist dieses Mal entschieden anders.
Im vergangenen Jahr hatte ich damit gehadert, einen Jahresrückblick zu schreiben, fand mein persönliches Leben angesichts der großen weltpolitischen Lage zu unbedeutend und zu klein, um darüber zu schreiben. Im Laufe des Jahres 2025 scheint kaum etwas besser geworden zu sein, viele Situationen haben sich sogar verschlimmert in der Welt. Und ich soll trotzdem über Ausstellungen und neue Arbeiten schreiben? Von meinen Gedanken, Erlebnissen, Problemen und Erfolgen berichten? Und die Antwort ist ganz klar: JA! Ja, und nochmal ja! Was zählt denn überhaupt, wenn nicht unsere „kleinen“, persönlichen Leben!? Das ist doch genau DAS WAS ZÄHLT! Und so schreibe ich einen Rückblick auf ein für mich erstaunliches Jahr. Und ich freue mich, wenn ich dies mit dir teilen kann, wenn du auch hier reinschaust. Danke dafür!
Und los geht´s – ich heiße ich dich herzlich willkommen zu meinem Jahresrückblick 2025!
Januar: Kälte, Klarheit, Anfang
Das Jahr begann dort, wo für es mich in den letzten Jahren häufig begonnen hat: in Ahrenshoop an der Ostsee. Dieser winzige Ort ist um die Weihnachtszeit wie ausgestorben, sogar die wenigen Restaurants sind zum Teil geschlossen. Und so kommt einem diese einzigartige Natur zwischen Ostsee und Bodden ganz nah. Und auch wieder: im Meer schwimmen, mitten im Winter. Das alles ist mir inzwischen mehr als ein Ritual, es ist ein Sich-Ausrichten, Sich-Sortieren, das alte wie auch das vor mir stehende Jahr für mich Einordnen. Und: Kälte als Verlebendigerin, Wasser als Gedächtnis.
Gleichzeitig endete die „Weihnachtsausstellung“ in der Galerie Villa Blunk, an der ich teilnehmen durfte. Ein schöner, warmer Abschluss eines vorherigen Jahresbogens. Und schon kurz danach war ich schon wieder dabei bei der nächsten Ausstellung am selben Ort, denn das das Ehepaar Anne und Steffen Blunk zeigte in „Dit System muss imma wieda jefickt werdn.“ Teile ihrer privaten Sammlung. Da sie kürzlich Werke von mir erworben hatten, hingen Arbeiten von mir dazwischen. Besonders schön bei der Vernissage: der Besuch einer Sandkastenfreundin, die mich tatsächlich durch meine Kunst nach über 40 Jahren wieder“entdeckt“ hat! Der denkwürdige Titel bezieht sich übrigens auf ein Werk der Künstlerin Anna Haase…
Kurz darauf passierte etwas für mich völlig Unerwartetes: das Angebot des Galeristen Steffen Blunk von der Galerie Villa Blunk, mich als Galeriekünstlerin aufzunehmen. Ich sagte zu, mit Freude, mit Demut, mit echter Begeisterung. Wie genial ist das denn bitte – und das gleich zu Jahresbeginn!?
Im Atelier begann ich mit der zweiten Bibel-Arbeit „Sacrum Silentium“. Ich hatte beschlossen, dass ich, solange es die den Werken unterliegende Thematik gibt, dazu in Form einer Serie arbeiten möchte und nicht nur als ein Einzelwerk. Falls du die Thematik noch nicht kennst: HIER findest du mehr dazu und hier siehst du das fertig vorbereitete Material für das nächste Werk, nämlich die aufgedrehten und umwickelten einzelnen Bibel-Seiten:
Februar: Künstlerische Grenzen
Im Kunstforum der GEDOK in Hamburg war ich Teil der Ausstellung „Über Grenzen“ gezeigt. Dort war „Sacrum Silentium“ in Form einer Installation zu sehen: das große Werk ergänzt durch das im Januar erst begonnene als Work in Progress sowie einzelne der Bibelseiten, herausgerissen und aufgerollt. Für mich, wie oben schon gesagt, ein wichtiges Zeichen: dieses Thema ist nicht abgeschlossen, nicht gelöst, nicht „fertig“.
Auch Februar: gab es einen ausgiebigen Besuch der Jahresausstellung der HfBK Hamburg, der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Die Produktionen des letzten Jahres der Studierenden zu sehen, brachte frischen Input, neue Fragen, neue Perspektiven. Kunst als offenes Feld, nicht als Ziel. Ich habe es genossen!
März: Hände in Ton und Tee
Im März kam meine liebe Freundin Sabine von Sew Simple auf die Idee, sich gemeinsam an der Töpferscheibe zu versuchen. Schon bei meiner Artist Residency im Künstlerhaus Hooksiel im Jahr 2023 hatte ich mit Ton gearbeitet und seitdem immer wieder damit geliebäugelt. Es ist so eine ganz andere Form von Kreativität und Konzentration, körperlich, unmittelbar, erdend. Von der wunderbaren Florrie in ihrem Studio Mü in das Töpfern an der Scheibe eingewiesen zu werden, war sicherlich ein Highlight mindestens des Monats und die Reise mit diesem Material wird sicherlich weitergehen. Sie muss weitergehen.
In diesem Monat entstanden außerdem neue TeaPoems, zum Teil als Bestellungen und Auftragsarbeiten, zum Teil als ganz freie Arbeit. Und es gab, davon berichte ich hier selten, intensive Treffen mit meinen Künstlerinnen-Gruppen: Austausch, Reibung, Unterstützung – diese Gruppen sind immer wieder wichtige Resonanzräume für mich und ein Quell der Energie und Freude.
April: Auf der Shortlist
Als Finalistin für ein renommiertes Kunst-Stipendium durfte ich mein geplantes Projekt vor Ort bei einem dreitägigen Austausch-Workshop mit den 11 weiteren Finalist:innen präsentieren, diskutieren, weiterdenken: Ideen-Werkstatt im DA! Kunsthaus Kloster Gravenhorst. Die Atmosphäre war offen, konzentriert, sehr witzig (siehe das folgende Foto…) und getragen von großartigen Menschen und ihren sehr unterschiedlichen, wirklich spannenden künstlerischen Ansätzen. Am Ende stand eine Absage. Und trotzdem: Es war großartig, dabei gewesen zu sein und eine echte Ehre, unter den Finalist:innen gelandet zu sein. Und eine Erfahrung, die bleibt.
Ansonsten gab es in diesem Monat viele Vorbereitungen: Tage des Offenen Ateliers, Einzelausstellung im Sommer und Workshop.
Mai: Öffentlichkeit und Tiefe
In 2025 nahm ich das erste Mal an der „HeideKultour“ teil und öffnete im Rahmen dieser großen und weitbekannten Veranstaltung, auf Anregung der Künstlerin Anne Schwabe, mein Atelier für drei Tage. Die HeideKultour brachte viele Besucher:innen, neue Begegnungen und intensive und überraschend tiefe und berührende Gespräche. Mein Atelier als offener Denk- und Arbeitsraum, immer wieder ein Geschenk.
Um denselben Zeitraum herum begann die Ausstellung „Oma, Opa und das Böse an sich“ im Verein Berliner Künstler. Ein renommiertes Haus, großartige Künstler:innen, ein kluger Kurator Steffen Blunk, der mich dazu eingeladen hatte. Ich zeigte meine Werke „Trotz alledem“ und „Heim.suchung“, Arbeiten, die mir sehr nah sind, als Installationen – die folgenden zwei Bilder geben Einblicke.
Ein weiteres Highlight für mich war der Besuch der Draiflessen Collection. Dieses wunderbare Museum, das mich immer wieder mit seiner großartigen Ausstattung erstaunt, zeigte „Verwurzelt und verzweigt„: eine Ausstellung, die die vielfältigen Vernetzungen in unserer Welt visualisierte, Inspiriert von pflanzlichen Strukturen stellten die Werke Zusammenhänge zwischen sozialen, ökologischen und kulturellen Phänomenen dar – ah, ich habe es GELIEBT!
Juni: Austausch und Vorbereitung
Kurz vor Ende der Ausstellung „Oma, Opa und das Böse an sich“ bot ich im VBK meinen Workshop „Narben, Nester und das Erbe an sich“ an, der sich dem Thema der transgenerationalen Traumata auf aktive, kreative und diskursive Art und Weise nähert. Der Austausch war intensiv, offen, berührend. Zuhören, Fragen, gemeinsame Suchbewegungen, während die Hände etwas Repetitives gearbeitet haben – genau dafür wünsche ich mir solche Räume, solche Ausstellungen, solche Möglichkeiten. Ich bin voller Dank, dass ich dabei sein durfte!
Und: zur gleichen Zeit begannen die ersten Vorbereitungen für meine Einzelausstellung im August. Leise Vorfreude, leiser Respekt… 😉
Juli: Weite, Licht und Stille
Der Juli brachte eine echte Auszeit: eine laaange Reise durch Norwegen. Und sie übertraf alle Erwartungen! Ich liebe Schweden und war schon häufig dort. In Norwegen war ich jedoch noch nie. In den ersten Tagen besuchen wir Oslo, das ich mit seiner Entspanntheit, seinen Bademöglichkeiten mitten in der Hauptstadt und seinen Museen, Galerien und Restaurants sehr mochte. Danach ging es ab in die Natur. Und ich dachte die ersten Tage: ja, schön…aber irgendwie vermisse ich Schweden. Aber dann. Dann kam die erste Nacht an einem Fjord und ich ging abends schwimmen. Weit hinaus in dieses besondere Licht, diese Stille, dieses völlig glatte Wasser, das ein perfekter Spiegel war für die Welt vor und über mir. Und auf einmal hörte ich, ganz nah: Schweinswale! Und dann sah ich sie: zwei Stück, die dann auch die ganze Nacht dort vor unserem Küstenstück verbracht haben. Ich war wie verzaubert! Und das war nur der Anfang. Oooh, du meine Güte, wie habe ich mich verliebt in dieses Land…!
Außerdem machte ich auf der Reise ein persönliches Experiment: ich wollte die gesamte Zeit nicht nur abstinent vom online-Sein, sondern auch vom Lesen sein. Ich war nicht sicher, ob ich das durchhalten würde, denn ich lese einfach ZU gern. Aber, was soll ich sagen: ja, ich habe es nicht nur „durchgehalten“, ich habe es genossen. Und es hat etwas mit mir gemacht und in mir geändert. Was genau, das kann ich hier gar nicht beschreiben, das würde wirklich zu lange dauern. Aber es es war tief, klärend, überraschend. Und ich werde es wieder tun: nur grandiose Natur, Weite, Licht, Stille. Einzigartigkeit. Und kein WhatsApp, keine Mails, keine Podcasts, Bücher, keine Nachrichten.
Ein klein wenig gearbeitet habe ich dennoch, aber nur offline und in einem atemberaubend schönem „Büro“:
August: Präsenz
Im August fand meine Einzelausstellung „offensichtlich verborgen“ im Kunstforum der GEDOK Hamburg statt, mitten im lebendigen Stadtteil St. Georg, nur zehn Minuten vom Hauptbahnhof entfernt. Ich war sehr gespannt vorab, wie sie angenommen wird. Der Aufbau der Ausstellung verlief völlig anders als geplant und entwickelte sich zu einem spannenden und ziemlich lehrreichen kleinen Ereignis, das mich beinahe alles hätte hinschmeissen lassen – ich nehme dich mit in diese Erfahrung in einer Podcast-Episode: Atelier-Talk #119 „Wer kuratiert hier eigentlich wen?“
Danach aber folgte eine wirklich erfolgreiche Vernissage mit unglaublich viele Besucherinnen und Besuchern – ich bin immer noch begeistert und dankbar für alle, die gekommen waren. Der ganze Abend wurde musikalisch begleitet durch meine liebe Freundin Dorothee Hermanni, virtuose Pianistin, die unter anderem als Duo „Die Vintage Sisters“ auf der Bühne zu sehen ist.
Gleich in den ersten Tagen der Ausstellung kam der NDR zum Dreh und es gab einen wirklich schönes Portrait über meine Kunst und mich im Hamburg Journal. Dieser Beitrag, meine ständige Anwesenheit in der Ausstellung und viele Workshops, Führungen und Gesprächsveranstaltungen führten dann dazu, dass seitens des erweiterten Vorstands sogar von der bestbesuchten Ausstellung der GEDOK Hamburg die Rede war. Es waren intensive, berührende Begegnungen, viel Arbeit und große Dankbarkeit. Ende des Monats war ich sehr erschöpft aber ganz schön glücklich.
September: Ein Schritte nach vorn und Ruhe
Im September hatte ich ein wegweisendes Gespräch zur Vorstellung meiner Kunst bei der Galerie Koch-Westenhoff in Lübeck. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, professionelles Feedback zu meiner Kunst zu erhalten und vielleicht irgendwann mal an einer Ausstellung teilnehmen zu können…aber aus diesem Gespräch folgte dann tatsächlich: Zusammenarbeit! Und zwar ab sofort! Ich war ziemlich geplättet, aber natürlich auch stolz und sehr glücklich. Da musste am Abend einfach mal ein Sektkorken knallen…
Aber nach dem Ende meiner anstrengenden Einzelausstellung (siehe August) und dem ganzen nachfolgenden Wirbel brauchte ich erst einmal: Erholung. Durchatmen. Unter anderem in Form eines Besuchs der NordArt mit ganz lieber Verwandtschaft aus dem Süden der Republik. Ich glaube man kann auf dem folgenden Bild sehen, dass es uns Spaß gemacht hat – Übung des Tages: kollektives Eintauchen in die Stimmung eines Werkes von Lillien Grupe. 😉
Oktober: Feiern und Stille
Mein Geburtstagsmonat. Ich habe Geburtstage nie groß gefeiert. Aber dieses Jahr stand ein runder an…und auf einmal durfte es anders sein. Der ganze Monat stand auf einmal irgendwie unter einem besonderen Stern.
Vor meinem Geburtstag war ich gut eine Woche in einer wunderbaren Klosteranlage hier im Norden mit Stille, Meditation, Gehen, Schreiben. Nachdenken ohne Ziel. Ich dachte: wertvoll. Und es war dann: sehr wertvoll!
Beendet wurde dieser Geburtstagsmonat mit einer einer Reise langsam quer durch Dänemark bis an die Nordspitze, wo Nordsee und Ostsee zusammentreffen – ein Ort, der mich sehr beeindruckt und tief berührt hat. Ansonsten: hervorragende Kunst-Museen, sehr gutes Essen, lange Spaziergänge. Und einmal vom Regen fürchterlich überrascht worden. Und immer wieder ein Highlight und ein wichtiger Energie- und Freudespender: Schwimmen im Meer.
November: Erweiterung
Schon seit längerem spukt mir ein Gedanke im Kopf herum, eine Ergänzung zu meinen Werken, die man an die Wand hängen oder als Skulptur aufstellen kann. In diesem Monat begann ich nun, an einem neuen Kunstkonzept zu arbeiten: Performance. Und schnell wurde klar, wie viel mehr Arbeit und Aufwand das bedeutet, als ich zunächst dachte. Stay tune!
Auch im November: meine erste Teilnahme an einer internationalen Kunstmesse: die Affordable Art Fair Hamburg, gemeinsam mit der Galerie Koch-Westenhoff. Als ich die Messehallen betrat, war ich tatsächlich ein wenig andächtig – was für ein wichtiger Schritt für mich, irgendwie kaum wirklich zu begreifen…
Es war ein sehr voller Monat, denn nun folgte zunächst die Gruppen-Ausstellung „Hoffnung“ mit dem BBK Lüneburg. Ich bin stolz, mit dem Verfassen des einleitenden Katalog-Texts für „Hoffnung“ betraut worden zu sein – HIER kannst du ihn nachlesen und im ganzen Katalog blättern. Fast gleichzeitig fand die die Kunstaktion „Pommes rot-weiß„ statt, auch mit dem BBK, und die war richtig, richtig klasse: wir Künstlerinnen und Künstler des BBK Lüneburg haben Pommesschälchen künstlerisch gestaltet. Alles war erlaubt, egal was, egal wie, es musste einfach nur in, an, um die typischen Pommesschälchen aus Pappe passen. Es hat so viel Spaß gemacht und die Orga-Gruppe um dieses Projekt war einfach toll!
Außerdem war ich mal wieder in den Beelitz-Heilstätten: für mich immer ein ganz besonderer Ort! Die Menschen dort sind mir so sehr ans Herz gewachsen und das Wiedersehen war einfach super schön. Auch werden jedes Mal Erinnerungen wach an meine beiden Ausstellungen dort, die erste im Jahr 2022 – Himmel wie die Zeit rast! Dieses Mal durfte ich ein weiteres Bild einer Sammlerin meiner Werke übergeben und ich bin so dankbar für diese Treue, diese Unterstützung.
Im Anschluss an den Besuch dort bin ich weitergefahren zu Galerie Villa Blunk. Wie schon im vergangenen Jahr fand dort eine kleine Party statt mit dem Titel „Anlassloses Feiern„! Was für eine tolle Idee – einfach feiern, ohne besonderen Grund, einfach nur weil man zusammenkommen will! Und wie immer war es sehr herzlich, interessant, verbindend. Danke, liebe Anne und lieber Steffen Blunk!
Und da in so einen Monat ja auch noch mehr hineinpassen kann, begann zum Monatsende die Adventsausstellung in der Galerie Koch-Westenhoff, die sich für dieses Jahr entschieden hatte, diese mit meiner Kunst und den kleinen Bronze-Skulpturen von Petra Giesberg durchzuführen – was für eine Freude, was für eine Ehre. Hier ein Blick in die Ausstellung durch das Schaufenster der Galerie:
Dezember: Stiller Ausklang, leise Ausblicke
Auch in diesem Jahr geht das Winterschwimmen weiter. Ich staune, wie der Körper reagiert, denn er weiß inzwischen, was kommt. Es ist anstrengend und aufregend bei 3 Grad oder so in den See oder das Meer zu gehen, aber nie bin ich so verbunden mit der Natur und mit mir wie in diesen Momenten. Ich mache es seit inzwischen vier Jahren – ein Geschenk.
Mitte Dezember hagelte es dann auf einmal tolle Nachrichten: Zuerst teilte mir die Galerie Koch-Westenhoff mit, dass meine Kunst zur Teilnahme an der internationalen Kunstmesse Art Karlsruhe im kommenden Jahr zugelassen ist. Ich bin geradezu perplex. Und freue mich sehr, bei dieser renommierten Veranstaltung dabei sein zu können!
Außerdem gab es eine Zusage für die Papier-Biennale „Impressions of Nature“ im Kulturzentrum Silkeborg in Dänemark und eine Annahme bei einer Ausstellung im CICA-Museum in Korea. TOLL!
Danach dann wurde es ruhiger. Beziehungsweise wirklich, WIRKLICH ruhig: ich zog mich, wir zogen uns zurück. Nach Ahrenshoop. An der Ostsee. Aber diesmal so richtig. Online so gut wie nicht erreichbar, von einem schönen Familien-Zoomtreffen abgesehen. Keine E-Mails, nichts. Nur Natur, tolle Bücher (im Unterschied zum Sommer – siehe oben Juli), Arbeiten an der Kunst, Kunst sehen in kleinen Galerien und Mussen dort. Und ein tolles „Sturmgespräch“ im Neuen Kunsthaus Ahrenshoop, angeleitet von Olivia Franke, die schon bei mir zu Gast im Podcast war. Ausserdem: Nachdenken. Schreiben. Dankbarkeit. Jahresende.
Ein Jahr, das viel von mir verlangt hat…und mir viel geschenkt hat.
Und was bringt das Jahr 2026?
Wie schon im Text erwähnt, gibt es schon jetzt einige Planungen für das neue Jahr:
Ende Januar beginnt die Jubiläumsausstellung „…da blüht uns was!“ zum 100. Geburtstag der GEDOK. 70 Künstlerinnen nehmen daran teil und auch ich feiere den Anlass mit, mit meinem Werk „Blow Balls„.
Am 7. Februar beginnt die „Paper Art Biennale 2026 – Impressions of Nature, Paper as Memory“ im dänischen Silkeborg. Die Ausstellung läuft bis zum 25. Mai und verspricht wirklich interessant zu werden.
Mit einer kleinen Arbeit bin ich auch bei der Wanderausstellung „Ruby Jubilee“ zum 40. Jubiläum der Papierkünstler-Vereinigung IAPMA dabei, die erst in Dänemark, dann München und danach in Australien gezeigt wird.
Außerdem nehme ich mit einer Arbeit teil an der Ausstellung „Circle“ im CICA Museum in Süd-Korea, nordwestlich von Seoul.
Und nicht zuletzt stehten ja auch meine Pläne für den für mich ganz neuen Bereich der Performances an…mal sehen, was daraus wird, wie weit ich damit komme.
Ich danke dir für dein Interesse und freue mich auf Rückmeldungen, Fragen, Anmerkungen von dir!
Bis bald, herzlichst,
Stephanie Hüllmann

